
Ein Blick in die Praxis: Far-Infrarot-Strahlungsleuchten aus Kohlenstofffaser
Kohlenstofffaserleuchten funktionieren dadurch, dass ein Strom durch einen in einem Quarztubus befindlichen Kohlenstofffaserfaden geleitet wird. Wer schon einmal Metallspulen verwendet hat, weiß, dass diese ihre Grenzen haben. Kohlenstofffaser hingegen verhält sich anders: Sie dehnt sich bei Erwärmung kaum aus und ist außerdem viel besser darin, Infrarotwärme abzugeben.
Leistung und Spezifikationen
Bei der Gestaltung dieser Leuchten geht es darum, ein Gleichgewicht zwischen Leistung und Länge zu finden. Wenn man zu viel Leistung in einen kurzen Tubus leitet, entsteht eine hohe Wärmestärke. Das bedeutet, dass die Leuchte quasi sofort einsatzbereit ist. Doch man muss vorsichtig sein – die Spannung, egal ob 110 V, 220 V oder etwas anderes, muss perfekt zur Stromversorgung passen. Andernfalls kann die Leuchte frühzeitig beschädigt werden.
Was steckt wirklich hinter diesen Leuchten?
Der Kern der Leuchte ist der Kohlenstofffaserfaden. Dieser strahlt Wärme effektiver ab als herkömmliche Wolframfäden. Um zu verhindern, dass der Faden oxidiert und kaputtgeht, wird er in hochreines Quarzglas eingehüllt. Das Beste daran: Die Infrarotwellen können ungehindert hindurchdringen. Je nach Anwendung können wir dem Glas zusätzliche Schichten auftragen – das hilft dabei, die Wellenlänge zu ändern oder die Wärme genau dorthin zu lenken, wo sie benötigt wird.
Anschlüsse und weitere Aspekte
Was die Anschlüsse angeht, halten wir es einfach: Wir verwenden Standardindustrieanschlüsse oder kompatible Lösungen wie R7s oder Sk15. Dadurch wird das Austauschen alter Leuchten sehr einfach. Der eigentliche Schlüssel zur Effektivität liegen jedoch in den Endkappen. Wir achten darauf, dass die Toleranzen eng gehalten werden – so entstehen keine Vakuumfehler, die normalerweise dazu führen, dass der Faden kaputtgeht.
Wo werden diese Leuchten eingesetzt – und welche Nachteile gibt es?
Man findet diese Leuchten bei der Herstellung von PET-Produkten, beim Trocknen von Farben oder beim Schweißen von Kunststoffen. Der Vorteil ist, dass die Leuchten die zu behandelnde Fläche direkt erwärmen – es wird keine Energie verschwendet, indem die Luft im Raum erhitzt wird. Doch es gibt auch Nachteile: Diese Leuchten erreichen ihre Betriebstemperatur fast sofort – doch sie sind sehr zerbrechlich. Bei einer unsachgemäßen Montage kann der Faden bereits beschädigt werden. Mein Rat: Montieren Sie die Leuchten in einem festen Gestell. Wenn Ihre Maschine vibriert, sollten die Leuchten nicht solchen Belastungen ausgesetzt werden – sonst müssen Sie sie viel früher ersetzen.
- Farbe
- Infrarot
- Röhrenförmig
- Kohlenstoff
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