
Hören Sie auf, blind zu raten – so gelingt die Produktion von Bremsbelägen wirklich gut.
Die Herstellung von Bremsbelägen erfordert ein gutes Gleichgewicht zwischen verschiedenen Faktoren. Wenn die Aushärtezyklen nicht genau eingestellt sind, polymerisiert das Harz nicht richtig. Dadurch entstehen unregelmäßige Reibungskoeffizienten – und plötzlich haben Sie nur noch eine Menge fehlerhafter Produkte vor sich. Das ist ein Albtraum.
Um eine Produktionslinie 24/7 am Laufen zu halten, ohne dass es zu störenden Schwankungen kommt, müssen zwei Dinge perfekt funktionieren: der Heizelement und die Stromversorgung.
Das Problem mit der Spannung
Bei der Wärmedichte gibt es ein Problem: Unsere IR-Module sind so konstruiert, dass sie hohe Lasten ohne Probleme bewältigen können. Wir verwenden Hochleistungslampen, denn diese durchdringen dichte Reibmaterialien sofort. Doch die Lampen allein reichen nicht aus. Man benötigt außerdem eine stabile Stromversorgung. Ich habe schon erlebt, dass bereits eine kleine Spannungsabnahme von 2 % dazu führt, dass die Oberflächentemperatur um mehrere Grad sinkt. Das reicht aus, um den gesamten Aushärteprozess zu vereiteln.
Für harte Bedingungen konzipiert
Die industriellen Umgebungen sind extrem herausfordernd. Aufgrund der hohen Temperaturen und der ständigen Vibrationen versagen billige Komponenten schnell. Deshalb verwenden wir hochwertiges Quarzglas sowie verstärkte Filamente. Diese können schnelle Wechsel ohne Verschleiß überstehen. Auch die Stecker sind sehr wichtig – wenn ein Stecker wegen der Vibrationen locker wird, entstehen Überspannungen, was wiederum zu Ausfällen führt. Wir verwenden daher Industriestecker, damit die Verbindungen tausende von Stunden lang stabil bleiben.
Der Kompromiss bezüglich der Hitze
Es gibt jedoch einen Haken: Hocheffiziente IR-Module erzeugen eine enorme Menge an Wärme. Während die Bremsbeläge die benötigte Energie bekommen, wird das Gehäuse des Moduls stark belastet. Man kann die Leistung dieser Module nicht einfach auf das Maximum steigern – man braucht ein effektives Kühlsystem für die Elektronik. Wenn das Steuergerät zu heiß wird, schalten sich die SSRs ab – dadurch bleibt die gesamte Produktionslinie still.
Wir haben diese Module so konzipiert, dass sie einfach als Ersatz verwendet werden können. Man verbindet sie einfach mit dem Stromnetz, stellt die PID-Parameter ein – und schon funktionieren sie. Wenn die Stromversorgung konstant bleibt, verschwindet die Menge an fehlerhaften Produkten. So einfach ist das.